Rund um den Grundton

Der Per­sön­li­che Grund­ton

Jeder Mensch ist eine ein­zig­ar­ti­ge Per­sön­lich­keit und hat von Geburt an einen Per­sön­li­chen Grund­ton – ver­gleich­bar mit der Ein­zig­ar­tig­keit sei­nes Fin­ger­ab­drucks oder sei­ner DNA.

Die­ser Per­sön­li­che Grund­ton kann über die Sprech­stim­me ermit­telt wer­den, denn die Stim­me ist das Tor zur See­le. Der Per­sön­li­che Grund­ton formt Ihre Kern­kom­pe­tenz und den Wesens­kern. Er gibt Aus­kunft über unse­re ein­zig­ar­ti­gen indi­vi­du­el­len Fähig­kei­ten, Stär­ken und Poten­zia­le. Das auf dem alten indi­schen Wis­sen basie­ren­de Nada Brah­ma Sys­tem sagt wei­ter, dass die­ser für die gesam­te Lebens­span­ne unver­än­dert erhal­ten bleibt, nicht ver­erbt und auch nicht aner­zo­gen wird. Jeder Mensch hat dem­nach einen eige­nen Klang, eine eige­ne Fre­quenz, einen „eige­nen Grund­ton“, in dem sich sei­ne unver­wech­sel­ba­re Ein­zig­ar­tig­keit sehr dif­fe­ren­ziert und prä­zi­se wie­der­spie­gelt.

Der Men­schen gleicht einem „klin­gen­den Instru­ment“, das auf einen ganz beson­de­ren indi­vi­du­el­len Grund­ton gestimmt ist. Wie in der Musik auf einem Grund­ton eine Ton­lei­ter gespielt wer­den kann, wirkt auch im Mensch eine inne­re Ton­lei­ter, auf deren Stu­fen sich zusätz­li­che Qua­li­tä­ten und Stär­ken zei­gen und genutzt wer­den kön­nen.

Durch die Kennt­nis Ihres Per­sön­li­chen Grund­tons set­zen Sie Ihre inne­re Kräf­te frei, die Sie im Berufs- und Pri­vat­le­ben umset­zen kön­nen.

Der per­sön­li­che Grund­ton im Nada Brah­ma Sys­tem

Vemu Mukun­da (1929–2000) wie­der­ent­deck­te und beleb­te das Wis­sen um den per­sön­li­chen Grund­ton.

Sei­nen Aus­sa­gen zu Fol­ge wird in indi­schen Schrif­ten auf einen per­sön­li­chen Grund­ton hin­ge­wie­sen. Jeder Mensch hat dem­nach einen eige­nen Klang, eine eige­ne Fre­quenz, einen “eige­nen Grund­ton”, in dem sich sei­ne unver­wech­sel­ba­re Ein­zig­ar­tig­keit wie­der­spie­gelt.

Der Mensch wird qua­si als ein “klin­gen­des Instru­ment” gese­hen, das einen Grund­ton hat und des­sen 12 Töne sich gleich­sam wie in einer Ton­lei­ter im Kör­per  von unten nach oben auf­rei­hen. Das Nada Brah­ma Sys­tem spricht von drei Okta­ven im Men­schen.

Vemu Mukun­da war Atom­phy­si­ker und indi­scher Musi­ker. Im Lau­fe der Arbeit an die­ser Ent­de­ckung ent­wi­ckel­te er eine Metho­dik, um den per­sön­li­chen Grund­ton eines Men­schen bestim­men zu kön­nen.

Nach sei­nem Tod im Jah­re 2000 wur­de das Wis­sen in jah­re­lan­ger akri­bi­scher Fein­ar­beit zusam­men­ge­fasst und wesent­lich wei­ter­ent­wi­ckelt.

Die­ser per­sön­li­che Grund­ton zeigt sich durch die Stim­me und weist auf den tie­fen Wesens­kern des Men­schen hin. Auch wenn star­ke Emo­tio­nen wie Stress, Ängs­te, Ärger oder auch Freu­de die Stim­me ver­än­dern und sich die­se Emo­tio­nen über die Stim­me legen, so kann trotz­dem mit Hil­fe eines spe­zi­el­len Ver­fah­rens der Grund­ton gefun­den wer­den.

Unter dem Nada Brah­ma Sys­tem ver­steht man das Wis­sen um den per­sön­li­chen Grund­ton, die Loka­li­sie­rung der Töne im Kör­per, die psy­chi­sche Bedeu­tung der 12 Töne, die Wir­kung der Töne im Kör­per auf den Inter­vall­po­si­tio­nen (Terz, Quin­te, Quar­te etc.) und das Wis­sen um die Ton­paa­re.

Durch die­ses Wis­sen ist der Mensch in sei­ner Indi­vi­dua­li­tät beschreib­bar und trotz­dem kann die­ses Wis­sen prag­ma­tisch und ziel­ori­en­tiert für die Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung ein­ge­setzt wer­den.